Somalia: Islamische Geistliche und Stammesführer gegen AU-Soldaten

Die Flagge Somalias

Die Flagge Somalias

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben sich Stammesführer gegen eine Aufstockung der Truppen der Afrikanischen Union (AU) geäußert. Zudem forderten sie den Abzug der bereits im Land stationierten AU-Soldaten. Dies berichtet das somalische Nachrichtennetzwerk „Shabelle“.

Der Einsatz weiterer AU-Truppen war am Freitag von der noch jungen somalischen Regierung gefordert worden. Außenminister Mohammed Abdulahi Omaar habe drei zusätzliche Bataillone aus Uganda und Burundi gebeten. Hierfür hatte er auch Kritik von Parlamentsabgeordneten aus dem politischen Lager des Präsidenten erhalten, so das Netzwerk.

Stammesvertreter Ahmed Dirie Ali kündigte an, fremde Soldaten zu bekämpfen. Ebenfalls gegen einen weiteren Einsatz ausländischer Soldaten sprachen sich islamische Geistliche aus. „Shabelle“ zitiert einen Geistlichen Scheich Abdirahman Al Nueimi, Somalia brauche keine fremden Truppen. Den Scheich bezeichnet „Shabelle“ als Mitglied der islamischen Geistlichen, ohne auf dessen Herkunft oder Amt einzugehen.



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