Libanon: Suleiman reagiert auf verbale Angriffe

Beirut

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Der libanesische Präsident Michel Sleiman hat Politiker seines Landes aufgefordert, verbale Angriffe und Drohungen gegen staatliche Institution zu unterlassen. Damit reagiert er auf Aussagen von Oppositionspolitikern, Vertretern der Hisbollah sowie von Seiten des ehemaligen Chefs des Sicherheitsdienstes. Dies berichtet die libanesisch-amerikanische Zeitung Daily Star.

Das Büro der Bewegung 14. März sprach im Bezug auf die verbalen Attacken von einem „Putschversuch, der die Uhren vor den 14.März 2005 zurückdrehen“ solle. Dabei unterstützten der Ex-Chef des Sicherheitsdienstes Jamil Al-Sayyed und der Führer der „Freien patriotischen Bewegung“, Michel Aoun die Hisbollah. Die schiitische Organisation habe bereits angekündigt , das derzeitige politische Gleichgewicht ändern zu wollen und zudem zum Ungehorsam gegenüber staatlichen Instanzen aufgerufen. Aoun wird mit den Worten zitiert „Was im Libanon passiert ist keine Politik sondern ein Mafia-Netzwerk“. Weiterhin warf er der Regierung vor, staatliche Instituionen insbesondere die Sicherheitskräfte nicht im Griff zu haben.

Teil des Konflikts ist die Aufklärung des Mordes von Ex-Ministerpräsident Rafiq Al Hariri. Pro-syrische Politiker weisen eine Schuld des Nachbarlandes zurück.



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