Irak: Verhaftung nach Mord an Abgeordneten

Die irakische Polizeit hat am Mittwoch einen Al-Qaeda-Kämpfer verhaftet. Dieser soll für den Mord an dem sunnitischen Abgeordneten und Menschenrechtsanwalt Harith Al-Ubaidi stehen, der am vergangenen Freitag in einer Moschee erschossen worden war. Dies berichtet die kuweitische Zeitung KUWAIT TIMES.

Der Verdächtige soll in einem Wohnhaus in der Nähe des Tatorts verhaftet worden sein. Nach einem Hinweis habe eine spezielle Einsatzgruppe das Haus gestürmt. Der Festgenommene sei der Vize-Chef von Al-Qaedas militärischem Flügel im Irak, so das Blatt unter Berufung auf lokale Sicherheitskräfte. Ubaidi und ein Bodyguard waren von einem Teenager nach dem Gebet erschossen worden, das der Abgeordnete leitete. Der Schütze habe dann eine Granate in die Gemeinde geworfen und drei weitere Menschen getötet.

Ubaidi war Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses und Führer des sunnitischen Blocks im irakischen Parlament. Einen Tag vor seinem Tod soll er laut dem Blatt eine unabhängige Untersuchung der Folter an Häftlinge in irakischen Gefängnissen gefordert haben.



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