Syrien: UN Beobachter und neue Gewalt

Die Flagge Syriens

In Syrien sind in mehreren Städten UN-Beobachter eingetroffen, die die Waffenruhe überwachen sollen. Indessen sollen syrische Truppen auch mit Panzern den Damaszener Vorort Douma gestürmt haben. Laut Augenzeugen soll es eine heftige Explosion gegeben haben. Aktivisten vor Ort sagten, die Soldaten seien gegen eine bewaffnete Rebellion vorgegangen. Angeblich sollen drei Menschen ums Leben gekommen sein. Das berichtet Al Dschasirah.

Indessen hatte Kofi Annan zum Waffenstillstand, zur Zusammenarbeit mit den UN-Beobachtern und zum Einhalten des Sechs-Punkte-Plans aufgerufen. Annan begrüßt den Plan der UNO, die Beobachtermission in Syrien auszuweiten. Der UN-Sicherheitsrat hat eine Resolution freigegeben, nachdem 300 Waffenstillstands-Beobachter eingesetzt werden sollen. Ein kleineres Team ist bereits vor Ort und hat besonders stark umkämpfte Orte besucht. In ihrer Anwesenheit kam es offenbahr nicht zu Zusammenstößen. Heute begab sich das Team nach Rastan in der Region Homs, am Samstag waren sie in Homs.

 

Laut Al Dschasirah sollen zwei Beobachter in Homs geblieben sein, um die Situation dort zu beobachten. Nachedem das Team zunächst mit lokalen Autoritäten gesprochen hatte, sollen die Beobachter in der Stadt mit Einwohnern gesprochen haben. Auch den umkämpfen Stadtteil Baba Amr besuchten die Beobachter. Aktivisten berichteten mit dem Eintreffen der Beobachter habe das Bombardement der Stadt aufgehört und baten die Beobachter zu bleiben, um weitere Gewalt zu verhindern.

 

 



Schlagworte: , ,

Kommentar schreiben