Syrien: Staatsfernsehen meldet Selbstmordanschlag

Die Flagge Syriens

Laut syrischem Staatsfernsehen soll vor einer Moschee im Zentrum von Damaskus ein Selbstmordattentäter 20 Menschen getötet haben. Das berichtet Arab News. Der Anschlag soll vor der Zein Al Abidin Moschee erfolgt sein. Dort sollen vor dem Freitagsgebet zahlreiche Sicherheitskräfte postiert gewesen sein, da von dieser Moschee aus häufig Assad kritische Proteste ausgegangen seien.

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen „Anti-Assad-Aktivisten“, der im Libanon als Augenzeuge Auskunft gibt, er habe eine Explosion gehört, Krankenwagen heranrasen sehen und Körperteile auf der Straße liegen sehen. Auch sei die Fassade eines Restaurants zerstört gewesen. Im Staatsfernsehen waren ebenfalls abgetrennte Körperteile zu sehen, ebenso Sicherheitskräfte, die Krankenwagen den Weg frei machten. Dort wird ein Anwohner zitiert, der beschreibt, wie ein Mann sich den Soldaten vor der Moschee genähert und eine Sprengstoffgürtel gezündet habe. Zunächst habe es keine Bekennernachricht gegeben.



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