Syrien: Nationaler Dialog wird Monolog

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Die wichtigsten syrischen Oppositionsgruppen boykottieren den vom Präsidenten Baschar Al Assad ausgerufenen Nationalen Dialog. Vizepräsident Faruk Al Schara sieht trotzdem keine Alternative zu den Gesprächen. Das berichtet Arab News.  Das  Die Oppositionsgruppen wollen erst an einem Dialog teilnehmen, wenn die militärische Gewalt gegen Demonstranten endet und politische Gefangenen entlassen werden.

Die Alternative zum Dialog seien Blutvergießen, ökonomisches Ausbluten  und Selbstzerstörung so Assads Vize. Zu der Veranstaltung waren über 200 Teilnehmer erschienen, darunter Intellektuelle und weniger bekannte Oppositionelle. Die Konferenz, die heute begann, wird live im syrischen Staatsfernsehen übertragen. Es wird erwartet, dass dabei auch über die gesetzliche Grundlage für ein Mehrparteiensystem und Verfassungsänderungen gesprochen wird. Auf der Konferenz kam schon in der ersten Sitzung zu Forderungen, die Gewalt zu beenden und Artikel 8, der Verfassung sofort abzuschaffen. Dieser Absatz schreibt die zentrale Rolle des Präsidenten im politischen Gefüge Syriens fest. Der unabhängige Abgeordnete Mohammed Habasch forderte unter anderem Pressefreiheit und ein Ende des Geheimdienstsystems. Der kurdische Aktivist Omar Aussy, sprach sich für die Vertretung der Kurden im Parlament und der Regierung aus.



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