Syrien: 30 Tote in 24 Stunden


Die Flagge Syriens

Die Flagge Syriens

In Syrien sind nach dem Fund dreier verstümmelter Leichen eine Welle der Gewalt ausgebrochen. Das berichtet Arab News. Das Blatt spricht von religiös motivierter Gewalt.

Laut der Menschenrechtsorganisation „Syrian Observatory for Human Rights“ sollen am Samstag die verstümmelten Leichen dreier Alawiten in Homs gefunden wurden. Auch Präsident Baschar Al Assad gehört der alawitischen Minderheit an. Die drei Toten galten als Anhänger des Regimes. Homs war eines der Zentren der Proteste gegen den Präsidenten.

Am Sonntag wurden dann sechs weitere Leichen in der Stadt gefunden. Diesmal waren die Toten Angehörige unteschiedlicher Religionen. Laut der Aussage eines Einwohners von Homs sollen regimetreue Banden durch die Stadt gezogen sein und in vorwiegend sunnitischen Vierteln Schüsse abgefeuert haben. Auch Geschäfte sollen in der Stadt geplündert worden sein. Unter den Toten von Sonntag soll auch eine junge Mutter sein, die getötet wurde als sie das Haus verließ. Ein Mann soll auf seinem Balkon von einer Kugel getroffen worden sein.Insgesamt sollen in Homs 30 Menschen getötet worden sein, wobei ein anderer Aktivist, auf den sich das Blatt beruft, von etwa 15 Toten spricht.



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