Libanon: Waffenlieferung nach Syrien – 21 Verdächtige

Die libanesische Flagge

Im Libanon stehen 21 Personen unter Verdacht, in die vereitelte Waffenlieferung per Schiff ins Nachbarland Syrien verwickelt zu sein. Der Militärankläger erhob deshalb Anklage. Das berichtet der Daily Star.

Das Schiff war in libanesischen Gewässern gestoppt worden. 14 der Angeklagten sind derzeit inhaftiert. Die 21 Verdächtigen werden beschuldigt, eine große Anzahl Waffen verschiedener Kaliber von Libyen aus nach Tripoli im Nordlibanon geschmuggelt zu haben. Unter den Verdächtigen sollen 13 Syrer, vier Libanesen, zwei Ägypter, ein Inder und ein Libyer sein.

Am vergangenen Freitag hatte die libanesische Armee einem unter der Flagge Sierra Leones fahrenden Frachter auf dem Weg nach Tirpoli gestoppt. An Bord befanden sich zahlreiche Waffen. Offizielle Fracht waren Metallteile.  Die Waffen kamen aus Libyen und sollen für Syrien bestimmt gewesen sein.



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