Libanon: Opposition boykottiert Nationalen Dialog

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Im Libanon spitzt sich die politische Lage zu: Die von der schiitischen Hisbollah geführte Opposition hat angekündigt, einen für kommenden Dienstag angesetzten nationalen Dialog zu boykottieren. Libanesische Medien werteten dies als „Nachricht an Präsident Sleiman“. Das berichtet Lebanon News.

Mehrere Oppositionspolitiker hatten Sleiman vorgeworfen eine für Mittwoch angesetzte Kabinettssitzung in über Falschaussagen in der Hariri-Ermittlung debattiert und abgestimmt werden sollte, verschoben zu haben.

Bislang sei unklar, ob Sleiman das Treffen durchführen wird, obwohl sie von Michel Aoun (Führer der Freien Patriotischen Bewegung), Suleiman Frandschieh (Chef der Marada-Bewegung), Talal Arslan (Chef der Libanesischen Demokratischen Partei) und Asaad Hardan (Chef der Syrischen Sozial-Nationalistischen Partei) boykottiert wird. Auch Drusenführer Walid Dschumblatt und ein weiterer Abgeordneter werden nicht teilnehmen.

Der Führer der Phalangisten Amin Gemayel soll indessen für die Dialogsitzung seine Tunesienreise unterbrochen haben.



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