Libanon: Kritische Aussprachen durch Opferfest vertagt

Beirut

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Das muslimische Opferfest und der Unabhängigkeitstag unterbricht derzeit den politischen Konflikt im Libanon. Kabinettssitzungen und Nationaler Dialog sind bis nach den Feiertagen ausgesetzt. Der Daily Star sieht darin eine Chance für andere arabische Staaten, die Situation zu entschärfen. Am 23. November soll der türkische Premierminister Recep Tayyib Erdogan nach Beirut kommen. Premierminister Saad Hariri führt Gespräche in Moskau sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, bevor er zum Unabhängigkeitstag am 22. November in den Libanon zurückkehrt.

Die beiden politischen Lager im Land scheinen auf die Ergebnisse der Gespräche zwischen Syrien und Saudi-Arabien zu warten. Der syrische Botschafter im Libanon Ali Abdel Karim Ali sagte, man „hoffe, Chaos im Libanon verhindern zu können“.

Der UN-Sonderkoordinator für den Libanon Michael Williams hatte sich nach Gesprächen mit Hariri besorgt über die Lage im Land gezeigt. Libanesische Experten fürchten die Hisbollah könne eine weitere Eskalation der Lage provozieren, falls es nach den Feiertagen zu keiner Einigung kommt.



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