Libanon: Ägypten und Saudi-Arabien kritisieren Hisbollah

Beirut

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Ägypten hat mit Kritik auf die Angriffe durch den libanesischen Ex-General Dschamil Al Sayid reagiert. Sayid, der von der Hisbollah demonstrativ unterstützt wird, hatte Kairo vorgeworfen, Bürgerkrieg im Libanon propagieren zu wollen. Der ägyptische Außenministeriumssprecher Housam Zaki sagte, ohne dabei direkt die Hisbollah zu nennen, man „bediene sich bewaffneter Kräften, die nicht dem Staat unterstehen, um sich offen die exekutiven, legislativen und juristischen Autoritäten zu widersetzen“. Dies berichtet die libanesische Zeitung L´Orient le jour.
Ein ägyptischer Diplomat wird zitiert mit den Worten: „Wir behalten sie im Auge.“

Kritik an der Hisbollah übt auch die saudische Tageszeitung Al Watan, die in „den Ausschweifungen auf dem Flughafen Rafiq Al Hariri durch die Hisbollah“ deren zutiefst militärischen Charakter zeige, die sich einbilde sie könne ihrem „zivilisierten Volk“ ein „autokratisches Regime, das aus Qom importiert sei, aufdrücken.



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