Jordanien: Mann mit falschem Sprengstoffgurt bedroht Opposition

jordanien fahne jordan flagIn der jordanischen Hauptstadt Amman wurde ein Mann verhaftet, der offenbahr einen Selbstmordanschlag auf die Zentrale der größten Oppositionsgruppe plante. Der Mann war mit einem Sprengstoffgürtel in das Gebäude der islamischen Aktionsfront, des politischen Armes der Muslimbrüder gegangen. In dem Gebäude hatte er seinen Sprengstoffgürtel präsentiert, konnte jedoch von Sicherheitskräften der Partei beruhigt werden, bis die Polizei eintraf und den Mann verhaftete. Das berichtet die Jordan Times.


Sprengstoffexperten stellten später fest, dass es sich bei dem Gurt um eine Attrappe handelte.  Ein Motiv wollten offizielle Stellen nicht nennen, so das Blatt. Unter der Führung der Muslimbrüder gehen in Jordanien seit Wochen Tausende auf die Straße und fordern Veränderungen. Die Islamische Aktionsfront weigert sich, an einem von König Abdullah initiierten nationalen Dialog zwischen Regierung und Opposition teilnehmen. Stattdessen fordert die Oppositionsgruppe die Auflösung des Parlaments, eine Einschränkung der Macht des Königs und die Wahl des Premierministers durch das jordanische Volk.



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