VAE: Hausangestellte in den USA nicht bezahlt

The MIddle East as seen from spaceEin Marineoffizier der Vereinigten Arabischen Emirate hat während eines Aufenthalts an einer Militärakademie in den USA seine filipinische Hausangestellte im Haus eingesperrt und für ihre Arbeit nicht entlohnt. Der Mann war mit seiner Familie zum Studium am US Naval College nach Newport/ Rhode Island gereist, und hatte die Hausangestellte mitgebracht. Laut ihrem Arbeitsvertrag sollte sie 40 Stunden pro Woche im Haushalt der Familie als Kindermädchen arbeiten und pro Stunde einen Lohn von 10 US-Dollar erhalten.  Das berichtet The National.

Stattdessen wurde die junge Frau nicht bezahlt, der Offizier nahm ihr den Pass weg und zwang sie sieben Tage pro Woche oft bis spät in die Nacht hinein zu arbeiten.  Zudem durfte sie das Haus nicht verlassen und mit niemandem außerhalb der Familie sprechen. Die Filipinin konnte schließlich fliehen. Vor einem US-Gericht plädierte der Offizier auf nicht schuldig. Man warf ihm neben Visumsbetrug auch das Belügen eine Regierungsbeamten vor. Zuvor hatte er bei der US-Einwanderungsbehörde ein Dokument präsentiert, auf dem die Frau angeblich bestätigte 19 000 US-Dollar für ein Jahr Arbeit erhalten zu haben. Die Frau hatte später ausgesagt, man habe sie gezwungen das Dokument zu unterschreiben.

Der zuständige Richter lehnte eine Kautionsforderung des Staatsanwaltes in Höhe von 10 000 US-Dollar ab, schränkte für den Angeklagten jedoch die Reisefreiheit ein. Zudem bleibt der Pass des Mannes in Verwahrung



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