VAE: Gespräche mit Iran im Streit um besetzte Inseln gefordert

Die Arabische HalbinselDie Vereinigten Arabischen Emirate haben am Samstag erneut Teheran aufgefordert, über die Zukunft dreier Inseln, die vom Iran besetzt sind, zu verhandeln. Dies berichtet die kuweitische Zeitung „Kuwait Times“. Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate Anwar Mohammed Gargasch äußerte den Wunsch die Streitigkeiten über direkte Gespräche oder internationale Vermittlung zu beenden.

Seit drei Jahrzehnten habe sich in der Frage der Inseln in der Straße von Hormus nichts bewegt, beklagte sich Gargasch auf einem Treffen der Islamischen Konferenz in Damaskus, so das Blatt. Die iranische Schah-Regierung hatte die beiden unbewohnten Tunb-Inseln und das bewohnte Eiland Abu Musa im Jahr 1971 nach dem Abzug der Briten besetzt.

Der Iran hat auf allen drei Inseln, die in der für den Ölexport strategisch wichtigen Straße von Hormus und in einem Erdölfördergebiet liegen, militärische Infrastruktur errichtet. Mit dem Emirat Scharjah, zu dem Abu Musa bis 1960 gehörte existiert ein Abkommen, dass die Verteilung der dortigen Erdölvorkommen regelt. Die GCC-Staaten unterstützen die Emirate in ihren Ansprüchen. Die Bewohner der Tunb-Inseln wurden unmittelbar nach dem iranischen Einmarsch vertrieben.



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