Saudi-Arabien: Kritik an BBC-Bericht über ZamZam-Wasser

Kaaba

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Die saudischen Behörden wehren sich gegen einen Bericht der britischen BBC, nachdem das Wasser des Zamzam-Brunnens verschmutzt sei und krebsfördernd wirken könne.  Zuhair Nawab, der Präsident der Saudi Geological Survey (SGS) erklärte, seine Einrichtung kontrolliere das Wasser des Brunnens, dessen Wasser Millionen Pilger auf der Hadsch trinken und man sorge dafür, dass der Brunnen und sein Wasser sicher seien. Das berichtet Arab News. Die BBC hatte über die Wasserqualität berichtet und angegeben, man habe eine Pilger gebeten, Wasser aus den Hähnen des Zamzam-Brunnen in Mekka sowie Proben des von Händlern in Flaschen angebotenen Wassers zur Analyse und zum Vergleich mitzubringen. In den Proben habe man hohe Nitratwerte und potenziell gefährlicher Bakterien gemessen. In drei Proben seien auch Spuren von Arsen nachgewiesen worden, die über der zulässigen Werten lagen, das treffe auch auf die Proben des Wassers zu, das in Großbritannien illegal in Flaschen angeboten werde.

Nawab erklärte, das Wasser des Brunnens werde täglich von Experten geprüft. Die Analysen zeigten, dass das Wasser nicht kontaminiert sei. Zudem sei das neueröffnete König Abdullah Zamzam-Wasser-Zentrum in Mekka mit moderner Technik ausgestattet und die Abfüllung in Flaschen erfolge dort nach internationalen Standards. Nawab erklärte, möglicherweise sei die Verschmutzung erst beim Abfüllen in kleine Fläschchen erfolgt. Der Bericht sei zudem vor allem auf Wasser aufgebaut gewesen, das Einzelpersonen abgefüllt hätten und nicht das der offziellen Abfüller, so ein offizieller Berater für Umwelt und Meteorologie. So nutzten Anbieter,  die illegal Wasser zum Verkauf abfüllten, keine sterilen Behälter. Auch der Brunnen und die Wasserleitung in die große Moschee werde stets überprüft, auch der Arsenanteil des Wassers liege deutlich unter der von dem WHO-Grenzwert, so ein Offizieller.



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