Saudi-Arabien: Arbeitsmigrantinnen wegen Bettelei inhaftiert

die Flagge Saudi-Arabiens

Das Amt zur Bekämpfung von Bettelei hat in Dschiddah 1.823 ausländischen Hausmädchen in Gewahrsam genommen – sie hatten ihre Arbeitstellen bei saudischen „Sponsoren“ verlassen, um zu betteln. Man werde die Hausangestellten so bald wie möglich an ihre (saudischen) Sponsoren übergeben, so der Direktor des Amtes. Bis dahin werde man sie unterbringen und versorgen. Das berichtet Arab News.Im Ramadan habe das Büro weiterhin gemeinsam mit Polizei, Passkontrolle und „Mudschahidin“ 558 Bettler verhaftet, davon sollen rund 98 Prozent Ausländer sein. Die Ausländischen Bettler habe man der zuständigen Behörde übergeben, um sie in ihre Heimatländer auszuweisen.

Die saudischen Staatsbürger sollen dem Büro zur Bekämpfung von Bettelei überstellt werden, wo die Einzelfälle geprüft würden – dann würden sie von der Sozialversicherung oder Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt. Im Fastenmonat Ramadan geben viele Menschen in Saudi-Arabien traditionell mehr Geld an Bettler. Laut dem zuständigen Ministerium schicke man saudische Bettler, die dazu in der Lage seien, zum Arbeitsamt, um ihnen Stellen anzubieten. Waisen und alte Menschen würden in Heimen untergebracht.



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