Kuweit: Irak soll Pässe für 42.000 Biduns ausstellen

In der Debatte um die Zukunft der Staatenlosen in Kuweit hat das Emirat nun das Nachbarland Irak gebeten für 42.000 der sogenannten „Biduns“ irakische Pässe auszustellen. Das berichtet die Kuwait Times.

Ein Vertreter der zuständigen Behörde für die Verbesserung der Anliegen illegaler Einwohner erklärte, er habe während eines Staatsbesuchs von Iraks Premierminister Nouri Al Malki in Kuwait erfahren, dass 42.000 Iraker in Kuweit lebten und angaben staatenlos zu sein. Man habe nicht vor, diese Personen nach Irak auszuweisen, mit den irakischen Pässen könnten sie hingegen Arbeitsgenehmigungen erhalten, so der Offizielle. So habe der irakische Premier nach Nachweisen für die irakische Staatsangehörigkeit der Betroffenen gefragt und Kuweit habe „offizielle Dokumente“, welche die wahren Staatsbürgerschaften zeigten. Demnach wolle sich der irakische Premier des Themas annehmen.

Ähnliche Gespräche habe es auch mit Syrien gegeben, seit dem Beginn der Proteste seien diese jedoch ausgesetzt.



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