Kuweit/ Irak: Debatte um Schicksal von Golfkriegs-Gefangenen

Nach entsprechenden Medienberichten dementiert der Irak, während des der Invasion Kuweits (Golfkrieg 1990-91), kuweitische Geiseln in den Iran gebracht zu haben. Entsprechende Berichte seien „Versuche, die positiven Beziehungen zwischen beiden Ländern zu stören“. Das berichtet die Kuwait Times.

Zum Thema vermisste Kuweiter äußern sich irakische Politiker wie folgt:

  • Der Menschenrechtsausschuss des irakischen Parlament bestreitet Informationen über solche Vorgänge zu haben. Offiziell heißt es „man wisse nicht, ob entsprechende Berichte der Wahrheit entsprächen oder nicht.“ Menschenrechtsminister Mohammad Al Sudani erklärte, im Irak seien keine kuweitischen Gefangenen oder vermisste Kuweiter zu finden. Das Thema kuweitischer Kriegsgefangener war im Irak Thema offizieller Gespräche und werde jetzt an ein kuweitisch-irakisches Kommittee übergeben.
  • In einer Stellungnahme des irakischen Minsteriums für Menschenrechte heißt es, man habe zu diesem Thema keine Information und betrachte die Aufnahme des Themas zum jetzigen Zeitpunkt als „Versuch, die bestehenden Beziehung zwischen Irak und Kuwait zu stören“. Die Frage kuweitischer Kriegsgefangener sei in erster Linie ein humanitäres Thema, so ein Vertreter.

 

  • Der ehemalige irakische Sicherheitsberater Muwafaq Al Rabie´ie denentiert zudem die Berichte einer kuweitischen Zeitung dementiert. Das Blatt hatte ihn zitiert wonach man kuweitische Gefangene in den Iran gebracht habe.


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