Jemen: Waffenstillstand soll Kämpfe beenden

Sanaa

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa soll nach mehreren Tagen schwerer Kämpfe ein Waffenstillstand ausgehandelt werden. Das berichtet die Yemen Post, die von „Krieg“ in der Hauptstadt spricht.  Mehrere ausländische Botschafter, unter anderem die Vertreter der USA und Großbritanniens, hatten Vizepräsident Abdou Rabbu Mansur Hadi und die Mitglieder der Opposition aufgefordert, das Blutvergießen zu beenden.

Indessen berichten Anwohner der zentralen Zubeyri-Straße von weiteren Kämpfen zwischen Regierungstreuen unter General Mohsen und deren Gegnern. Indessen weilt Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh nach einem Anschlag noch immer im Nachbarland Saudi-Arabien – bislang verweigert er hartnäckig seine Zustimmung zu einer von den Golfstaaten vermittelten geregelten Übergabe der Macht an eine Interimsregierung, während die Gewalt im Jemen nicht aufhört.

 



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