Jemen: Saleh wirft Houthis Bruch des Waffenstillstands vor

Die Flagge des Jemen

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Jemens Präsiden Ali Abdullah Saleh beschuldigt die Houthi-Gruppe, den Waffenstillstand mit der Regierung gebrochen zu haben. Das berichtet die Yemen Post. Saleh soll in einem Telefongespräch mit Qatars Emir Hamad Bin Khalifa Al Thani über Angriffe der schiitischen Bewegung geklagt haben.

Qatar hatte eine Vermittlerrolle zwischen jemenitischer Regierung und Houthis eingenommen und den Waffenstillstand vereinbart.

Die Bewegung weigere sich, Zivilisten in Saada und Amran freizulassen und Armeefahrzeuge zurückzugegeben. Zudem halte die Organisation weiterhin Checkpoints und mische sich in die Angelegenheiten der Provinzverwaltung ein. Die Regierung habe sich hingegen an die Abmachungen gehalten, so Saleh. Gemäß dem Abkommen hatte die jemenitische Regierung im Dezember 2010 428 inhaftierte Houthis freigelassen, in diesem Monat weitere 40.

Der Waffenstillstand wurde im Februar 2010 geschlossen und beendete einen sechs Jahre währenden Bürgerkrieg. Die im August begonnenen Friedensverhandlungen stehen unter der Vermittlung Qatars.



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