Jemen: Saleh pöbelt, Nationaler Dialog verzögert sich

Sanaa

Jemens ehemaliger Präsident Ali Abullah Saleh pöbelt gegen die neue Regierung. In einem Interview bezeichnete er die Übergangsregierung als inkompetent, durch sie habe sich das Leiden der Jemeniten vergrößert. Er kündigte an, weiterhin Chef der Partei „Allgemeiner Volkskongress“ bleiben zu wollen. Indessen werden laut  Yemen Post im Land Sicherheitsbedenken zum Opferfest am 26. Oktober laut. Das Abaad-Zentrum befürchtet Gewalt zwischen den Truppen von Salehs Sohn und General Ali Mohsen Saleh ausbrechen könnte. 

Der im Land geplante Nationale Dialog, Teil des von den Golfstaaten (GCC) vermittelten Deals zur Machtübergabe,  soll ebenfalls ausgesetzt werden, offiziell weil das Organisationskommittee mit den Vorbereitungen in Verzug ist. Der UN Gesandte Benomar soll indessen laut Medienberichten heute nach Aden fahren, um mit Vertretern der separatistischen Bewegung über mögliche Hindernisse der Teilnahme am Nationalen Dialog sprechen. Präsident Abdu Rabo Mansour Hadi hatte im Juli per Dekret ein Organisationskommittee eingesetzt, in dem Vertreter unterschiedlicher Gruppen sitzen.

Gestern erklärte der französische Botschafter im Jemen, sein Land werde den Jemen in der Übergangsphase bei der Erstellung einer neuen Verfassung unterstützen. Dabei gehe es auschließlich um technische Aspekte betonte der Diplomat.

„France will provide full technical support to the constitution process as it continues to play a vital role to help Yemen leave the current situation,“ Julie added.
A new Yemeni constitution will be formulated after the comprehensive dialogue conference that is expected to be delayed to beyond November 15.
French diplomats visited the capital Sanaa in mid-October and have been assisting the Yemeni authorities to plan for the process.
Yemen is now implementing the second phase of the two-year transitional period under a power-transfer deal which was brokered by the GCC countries and backed by the West after the 2011 turmoil.
The power-sharing government and the international community including the ten countries sponsoring the del pin hopes on the dialogue that must address key national issues and outline the constitution process.



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