Jemen: Organhandel steigt an

Sanaa

Das Thema Organhandel beschäftigt derzeit die Regierung des Jemen: Nach einem Bericht des Gesundheitsministeriums ist der Organhandel aus dem Jemen in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Das berichtet die Yemen Post.

Laut dem Bericht ginge der Handel vor allem in Richtung Ägypten. Im vergangenen Jahr wurde eine Gruppe von Organhändlern verhaftet. Sie hatten nach eigenen Aussagen rund 400  Jemeniten für 1 000 US-Dollar pro Person nach Kairo gebracht, wo die Organe der Menschen verkauft wurden – in erster Linie Nieren und Hornhaut des Auges.

Anfang September wurden drei weitere Organhändler in Sanaa verhaftet.  Sie sollen die Niere eines jemenitischen Bauern für 5.000 US-Dollar verkauft. Der betroffene Bauer meldete sich bei der Polizei in Sanaa.

 

 



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