Jemen: Oppositionschef überlebt Attentat

Der Chef der jemenitischen Islah (Reform) Partei Mohammed Yadoumi hat nach Angaben der Partei gestern einen Anschlag in der Hauptstadt Sanaa überlebt. Das berichtet die Arab News. Yadoumi war demnach im Auto durch Sanaa unterwegs, als bewaffnete Männer das Feuer auf den Wagen eröffneten. Vier Kugeln trafen den Wagen des Politikers, der unverletzt entkam.

In einer Stellungnahme der vereinigten Opposition, der Joint Meeting Parties, beschuldigte diese Sicherheitskräfte des derzeit im Exil befindlichen Präsidenten Ali Abdullah Saleh, den Anschlag getätigt zu haben, um das Land in den Bürgerkrieg zu treiben.

Die Islah ist eine der stärksten Oppositionsparteien des Landes.

Indessen hat ein Vorbereitungsausschuss der Opposition der Bildung eines Nationalen Koalitionkonzils zugestimmt, so der Sprecher des Ausschusses. Man wolle ein gemeinsames Forum schaffen, wo Opposition, junge Protestierende, die Bewegung des Südens sowie Vertreter der Rebellen im Norden und der Zivilgesellschaft zusammenkommen. Am 1. August wird der Ausschuss das Konzil ausrufen, damit wolle man die Spaltungen der Opposition beenden. So gebe es Zweifel einiger Aktivisten gegenüber General Ali Mohsen Al Ahmar, dem man unterstellt, ein Verbündeter des alten Regimes um Saleh zu sein. Ahmar war mit seinen Einheiten zur Protestbewegung gegen den Präsidenten übergelaufen.

Parallel dazu rief eine Gruppe Protestierender am Sonnabend die Bildung eines 17-köpfigen „präsidentialen Konzils“ aus, welches das Land nach Salehs Ausreise führen soll, was Teile der Opposition b

Sanaa

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