Jemen: Nervöser Präsident kündigt Geschenke an

Sanaa

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Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat angeordnet, 25 Prozent der Hochschulabsolventen nach dem Studium in staatlichen Einrichtungen unterzubringen. So wolle man den öffentlichen Aufruhr im Land eindämmen. Das berichtet die Yemen Post.

Auch sollen Studiengebühren überdacht und Studierende von den für 2010/2011 anfallenden Gebühren befreit werden. Saleh will zudem einen Fonds einrichten, der Absolventen bei der Jobsuche hilft. Schon in der vergangenen Woche hatte Saleh angekündigt, die Gehälter von Staatsbeamten zu erhöhen.

Zudem soll die Sozialversorgung im Land verbessert werden und 50 000 bedürftige Familien unterstützt werden. Im Jemen demonstrieren wie in anderen arabischen Ländern seit Wochen Tausende gegen die Regierung Salehs. Sie klagen über steigende Preise und die Perspektivlosigkeit junger Menschen.

Die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen liegt etwa bei 54 Prozent. Die Proteste im Jemen werden zum Teil von der parlamentarischen Opposition organisiert und finden in mehreren Städten statt.

Heute demonstrierten Studenten der Universität Sanaa für den Rücktritt Salehs



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