Jemen: Identität von totem Al Qaida-Vize nicht bestätigt

Die Flagge des Jemen

DNA Tests konnten die Identität des angeblich im Jemen getöteten Vizes der Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel nicht bestätigen. Das berichtet die Yemen Post unter Berufung auf einen jemenitischen Offiziellen, der anonym bleiben möchte. Zuvor hatte die jemenitische Armee stolz den Tod des 2007 aus Guantanamo Entlassenen vermeldet.

Demnach sei Al Shehri bei dem vor einigen Wochen erfolgreich vermeldeten Luftschlag nicht getötet worden. Die offiziellen Melungen zu dem Fall sind unterschiedlich: Die staatliche Nachrichtenagentur berichtet, dass ein Team zu den von einer Drohne im Hadhramaut Getöteten aufgebrochen war, um Proben zu entnehmen. Armee-nahe Quellen erklären, Al Shehri sei getötet worden, der Innenminister Abdul Qader Qahatan sagt, dessen Tod sei nicht bestätigt.

Al Shehri soll bereits vor einem Jahr einem Drohnenangriff entkommen sein. Er wurde 2007 aus Guantanamo entlassen und absolvierte zunächst ein Resozialisierungsprogramm in Saudi-Arabien durchlaufen. Im Anschluss verschwand er, um als Vize der Al Quaida auf der Arabischen Halbinsel wieder aufzutauchen. Eine Al Qaida Quelle erklärte ebenfalls, Al Shehri sei nicht tot, weitere Mitglieder seien allerdings getötet worden.



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