Jemen: Gewalt in Sanaa geht weiter

Sanaa

Die jemenitische Hauptstadt Sanaa kommt nicht zur Ruhe. Jetzt sollen vermehrt bewaffnete Stammeskämpfer in die Auseinandersetzungen zwischen regierungstreuen Armee-Einheiten und deren Gegner eingegriffen haben. Damit wächst die Angst vor einem Bürgerkrieg. Das berichtet Al Dschasirah.


Heute sollen sechs Menschen im Norden der Hauptstadt getötet worden sein, als Kämpfer das Haus von Scheich Saghir bin Aziz mit Granaten bewarfen. Auch vor den Toren der Botschaften Großbritanniens und der USA soll mittlerweile laut Augenzeugen gekämpft werden. Die Fronten verlaufen zwischen Einheiten, die sich dem exilierten Präsidenten Ali Abdullah Saleh loyal fühlen und den Einheiten, die dieses Regime stürzen wollen. Teile der Truppen werden von Salehs Sohn Ahmed befehligt – in einem Gefecht zwischen dessen Kämpfern und deren Gegner unter General Ali Mohsen Al-Ahmar starben heute vier Zivilisten.

Gekämpft wird vor allem im Stadtzentrum und nahe dem „Platz des Wandels“ , dem Protestzentrum der Regierungsgegner.



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