Jemen: Cargo-Mitarbeiter sehen keine Sicherheitslücken

Jemens Haupstadt Sanaa

Jemens Haupstadt Sanaa

Nachdem vom Jemen aus mehrere Pakete mit Sprengstoff, als potenzielle Bomben per Luftfracht nach Europa geschickt wurden, hat die Yemen Times Mitarbeiter der FedEx und UPS-Filialen, wo die Pakete versandt wurden, zu ihrem Sicherheitsvorgehen befragt.

Beide Büros liegen in der Hadda Straße der jemenitischen Hauptstadt Sanaa. Ein FedE-Mitarbeiter gab an, Pakete würden durch die Firma zweifach überprüft, sowohl im Büro als auch am Flughafen. Ein anderer Mitarbeiter sprach von „sorgfältigen“ Kontrollen bevor die Fracht verpackt und versiegelt werden. Pakete aus dem Jemen würden jeden Tag sorgfältig geprüft, trotzdem könnten Fehler wie dieser passieren.
Ein anonymer UPS-Angestellter gab an, alle Sendungen würden visuell vom Personal geprüft, wie es den Sicherheitshandbuch entspreche. Auf dem Flughafen würden diese zudem vom Flughafenpersonal durchleuchtet, was von UPS-Angestellten überwacht werde. Am Sonntag wurden weitere 26 Sendungen durch staatliche Sicherheitskräfte untersucht, zudem sollen mehrere für Fracht- und Kundenverkehr zuständige Flughafenangestellte verhaftet worden sein.



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