Jemen: Bin Laden-Witwe soll zurückkehren

Die Flagge des Jemen

Die Flagge des Jemen

Die jemenitische Witwe Ossama Bin Ladens soll nach dem Tod ihres Mannes in ihr Heimatland zurückkehren. Das berichtet die Yemen Times unter Berufung auf den pakistanischen Botschafter im Jemen Dr. Diyar Khan. Demnach wird Aml Ahmed Abdul Al-Fatah Al-Sada, die derzeit noch in Pakistan von Behörden befragt und in einem Krankenhaus medizinisch behandelt wird, soll ebenso wie andere Familienmitglieder Bin Ladens in ihr Heimatland gebracht werden.

Al Sada war die fünfte Frau Ossama Bin Ladens und soll sich im gleichen Raum wie ihr Ehemann aufgehalten haben, als US-Soldaten das Haus stürmten. Sie soll dabei eine Schussverletzung am Bein erlitten haben. Al Sada stammt aus der Provinz Ibb und heiratete 2000 Ossama Bin Laden, dessen Vorfahren ebenfalls aus dem Jemen stammen. Die damals 18-Jährige wurde mit zwei Angehörigen nach Pakistan und später ins Afghanische Kandahar gebracht, nachdem als Bin Laden über den lokalen Al-Qaeda-Kontakt Scheich Ismail nach einer jemenitischen Ehefrau gefragt hatte. Dieser vermittelte Al Sada, eine seiner Schülerinnen an einem religiösen Institut.  Scheich Ismail versicherte der Yemen Times, er habe die junge Frau und ihre Familie im Vorfeld ausführlich über die zu erwartenden Lebensumstände an der Seite des weltweit gesuchten Al Qaeda-Chefs informiert.



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