Jemen: Al Qaida-Vize dementiert eigene Todesmeldung per Audiobotschaft

Die Flagge des Jemen

Auf islamistischen Webseiten ist eine Audio-Botschaft aufgetaucht, auf der angeblich die Stimme von Said Al Shehri zu hören ist – ein saudischer Staatsbürger und hoher Al Qaeda Vertreter im Jemen, der angeblich im vergangenen Monat getötet wurde. Das berichtet Reuters.

In der Audiobotschaft erklärt Al Shehri, die Nachricht von seinem Tod sollen vertuschen, dass durch den Einsatz von US-Dronen Zivilisten getötet wurden. Shehri ist ehemaliger Guantanamo-Häftling, nach seiner Entlassung 2007 nach Saudi-Arabien wurde er als Vize bei Al Qaeda auf der Arabischen Halbinsel aktiv. Der PR-Mann von Jemens Premierminister Mohammed Basindwa erklärte, die Audiobotschaft schein authentisch. Man habe von Anfang an Zweifel am Tod von Shehri gehabt und sei inzwischen sicher, dass dieser noch am Leben sei.

Am 16 September hatte Saudi-Arabiens Innenminister erklärt, man könne den Tod von Al Sheri nicht bestätigen, sechs Tage zuvor hatte das jemenitische Verteidigungsministerium den Tod Al Shehris verkündet – ein jemenitischer Sicherheitsbeamter hatte hingegen erklärt, Al Shehri sei von einer US-Drohne getötet worden.



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