Bahrain: Massenentlassungen streikender Schiiten

The MIddle East as seen from spaceIn Bahrain wurden hunderte Menschen entlassen, die an den regierungskritischen Demonstrationen teilgenommen haben. Die meisten von ihnen sind Schiiten. Das berichtet Kuwait Times.


Die Gewerkschaften des Inselstaates hatten für den 13 März zum Generalstreik aufgerufen, um die Protestierenden zu unterstützen. Am 22 März wurde der Streik offiziell beendet. Gulf Air erklärte, man habe über 200 Arbeiter, aufgrund des Streiks entlassen. „in Bahrain und überall auf der Welt ist es illegal, einfach so zu streiken“, erklärte ein Sprecher.
Die schiitische Oppositionsgruppe Wefaq geht von über 1000 Menschen aus, die ihren Job verloren, die meisten davon seien Schiiten.

In Bahrain wurden im Zusammenhang mit den Protesten mindestens 300 Aktivisten und Blogger verhaftet. Dutzende Menschen gelten als vermisst.



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1 Kommentar

  1. Anders als es die Regierung glaubhaft machen will, geht es beim Konflikt in Bahrain nicht um Religion. Vielmehr ist die Gesellschaft gespalten, weil Schiiten systematisch benachteiligt werden – mit ihrem Glauben hat das wenig zu tun, dafür mit dem korrupten Herrschaftssystem:
    http://bit.ly/eT6SXR

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