Kuweit: Demonstranten in Haft

Flag Of KuwaitDas Innenministerium des Emirats hat angekündigt, bei den Bidun-Demonstrationen Inhaftierte freizulassen, sobald erwiesen ist, dass sie in keine Straftat verwickelt sind. In Taima und Sulaibiya waren die staatenlosen (Bidun) auf die Straße gegangen, um für mehr Rechte zu kämpfen. Das berichtet die Kuwait Times.

Falls eine Straftat vorliege, würden die Inhaftierten der Staatsanwaltschaft übergeben. Am Dienstag veröffentlichte der Vize-Premier Scheich Ahmed Al Humoud eine Erklärung, wonach man an der Lösung der Bidun-Problematik arbeite. Gleichzeitig verurteilte er die Proteste. Es sei „inakzeptabel“, was einige Bidun getan hätten, so der Minister in Bezug auf die Demos. Sein Ministerium arbeite „sehr transparent und offen“, man müsse jedoch im Interesse Kuweits handeln. Derweil hat die Staatsanwaltschaft eine Verlängerung der Untersuchungshaft von drei Inhaftierten angeordnet.  Sie werden der Durchführung einer illegalen Versammlung und des Angriffes auf Polizisten und des Vandalismus beschuldigt.  Alle drei Delikte gelten als staatssicherheitsrelevant.

Am Dienstag sollen bereits 80 Inhaftierte entlassen worden sein. Der stellvertretende Premierminister für Wirtschaft Scheich Ahmed Al Fahad Al Sabah betonte indessen, die Regierung wolle zivile und soziale Rechte für Staatenlose gewähren.



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